Umweltschule in Europa

Bewusstsein für die Erde

Unsere Schule nimmt seit 1999 am Projekt "Umweltschule in Europa" teil.

 

"Umweltschule in Europa/Internationale Agenda 21-Schule " ist eine Ausschreibung der internationalen Stiftung für Umwelterziehung F.E.E. (Foundation for Environmental Education), Aktuell beteiligen sich weltweit ca. 20.000 Schulen in mehr als 40 Staaten an dem Projekt. Für Deutschland ist die Deutsche Gesellschaft für Umwelterziehung (DGU) Projektträger, acht Bundesländer sind beteiligt.

 

Das Projekt zielt auf die Entwicklung umweltverträglicher Schulen und die Verankerung einer Bildung für nachhaltige Entwicklung in Curriculum und Schulleben.

Unabhängig von ihrer Ausgangssituation und ihrer Schulform können alle Schulen die begehrte Auszeichnung "Umweltschule in Europa/Internationale Agenda 21-Schule " erhalten, wenn sie innerhalb der zweijährigen Projektzeit ein selbst entwickeltes Konzept zur Verbesserung ihrer Umweltverträglichkeit erfolgreich umsetzen konnten.

Aktuelle Handlungsschwerpunkte

2019-2022 Bau eines Insektenhotels mit Igelbutze

Die Grundschule Wettmar hat sich als Umweltschule für das Land Niedersachsen zum 75. Geburtstag ein besonderes Geschenk ausgedacht. Die Mitglieder der Umwelt-AG haben gemeinsam mit ihrer Lehrerin, Sandra Müller-Herzberg, ein Insektenhotel mit Igelbutze gebaut. Tatkräftige Unterstützung erhielten sie dabei von Herrn Müller und von den Kindern der Klasse 3b. Herr Fieber, der Hausmeister der Schule, hat Ihnen das Gelände, auf dem das Projekt verwirklicht werden sollte, gut vorbereitet.

Aber auch bei der Materialbeschaffung trafen sie auf offene Ohren. So haben sie die benötigten Paletten vom Bauhof zur Verfügung gestellt bekommen. Für eine langlebige und schützende Bedachung hat die Firma Laue die benötigten Dachlatten, Dachziegeln und das Befestigungsmaterial gesponsert. Familie Ostermann hat je eine dicke Portion Heu und Stroh spendiert.

Das Hauptanliegen der Umwelt-AG für die Errichtung des Insektenhotels ist die Förderung des Artenschutzes und der Artenvielfalt. So haben sich die Schülerinnen und Schüler gründlich darüber informiert, welche Materialien besonders beliebt bei Wildbienen und Wespen, Schmetterlingen, Ohrwürmern, Florfliegen, Marienkäfern und anderen Käfern und damit besonders zur Füllung des Insektenhotels geeignet sind. Sie haben eifrig auf dem Schulhof, im Wald und auch zu Hause in ihrer Freizeit Stöcke, Tannenzapfen, Bambus, Schilf, Stroh, Heu, Tonscherben und kleine Ton-Blumentöpfe, Rinde, Moos und trockenes Laub gesammelt. Außerdem haben sie Löcher in dicke Äste gebohrt, damit sie von den Wildbienen und Wespen als Nisthöhlen oder Unterschlupf genutzt werden können.

Das entstandene Tierasyl steht am Haupteingang in einem separaten Außenbereich der Schule. So ist es für die Besucher der Schule sichtbar, die Hotelbewohner werden jedoch nicht gestört. Gemeinsam mit einer Lehrerin sind durchaus nähere spannende Beobachtungen möglich.

Das Areal ist sehr naturnah angelegt und wird nur selten gemäht, damit die Insekten reichlich Nahrung finden. Im Frühjahr werden noch einmal Wildblumen nachgesät, die das vorhandene Spektrum an Blumen und Gräsern ergänzen sollen.

Gleich neben dem Quartier für die Krabbeltiere befindet sich auch der Schulteich, so dass die Bewohner nicht lange suchen müssen, wenn sie etwas Durst bekommen.

Die ersten Interessenten für einen Einzug in das Insektenhotel waren bereits beim Bau zu beobachten.

 

Die Teilnehmer der Umwelt-AG sagen allen Helfern und Sponsoren ganz herzlichen Dank für die Unterstützung bei der Umsetzung ihres Projekts. Nun warten sie gespannt, wie ihr geschaffenes Unterschlupf-, Nist- und Überwinterungsangebot angenommen wird. Vielleicht bezieht ja auch ein Igel sein Winterquartier in der Igelbutze.

Ältere Projekte

 

 

 

 

Die Umwelt-AG im Schuljahr 2016/2017 unter der Leitung von Frau Mücke

Erhaltung und Vertiefung bisheriger Projekte

Seit dem Schuljahr 2012/13 gibt es eine durchgängig stattfindende Umwelt-AG, über die in der Regel wöchentlich berichtet wird. Informationen dazu finden Sie in der Rubrik "Arbeitsgemeinschaften" (bitte dem Link folgen).

Zwar sind die folgenden Bilder schon ein paar Jahre alt, aber sie dokumentieren, dass wir Nachhaltigkeit nicht nur auf dem Papier verfolgen, sondern auch in der Praxis.

 

 

Kräuterspirale

Teich

Pflanzbeet

 

 

Apfelbäume

In unserem Schulgarten gibt es auch zwei Apfelbäume. Einer ist noch recht klein, trägt aber schon einige Früchte. Der andere Baum ist schon älter und hat dieses Jahr wieder viele große Äpfel heranreifen lassen.

 

Die Klasse 2 und ihre Klassenlehrerin Frau Reitmann haben sich dieses Jahr vorgenommen, aus den Äpfeln selbst Apfelmus herzustellen. Dazu haben wir ordentlich am Baum gerüttelt und auch das Fallobst aufgesammelt.

 

Wir konnten so viele Äpfel ernten, dass jedes Kind in der Klasse einige Portionen Apfelmus genießen konnte. Aber trotzdem war es vielen viel zu wenig, denn selbstgemachtes Apfelmus schmeckt viel besser als das aus dem Supermarkt!